sehenswürdigkeiten in St. Petersburg 

Sunday, April 26, 2009 7:27 AM Posted by Steini

Welche Orte muss man als Urlauber in St. Petersburg auf jeden Fall gesehen haben? Diese Frage stellen sich angesichts der Fülle an interessanten Bau- und Kunstwerken Reisende immer wieder. Doch hier ein kleiner Führer durch die absoluten Highlights.

Da wäre zum einen der Hafen von St. Petersburg. Er beeindruckt vor allem die Kreuzfahrer auf den ersten Blick. Die Mündung der Newa, die riesige Werft am Ufer, der wirklich imposant wirkende Steinbau der Admiralität - das alles ist ein großartiger Anblick.

Und dann sind da auch noch die vielen Brücken von St. Petersburg. Über 400 gibt es davon. Grund: In der Newa befinden sich immer wieder kleinere und größere Inseln. Im Grunde ist St. Petersburg ein Flickenteppich - aber ein sehr kunstvoll geknüpfter. Wenn man die vielen Kanäle der Stadt und die Brücken sieht, fühlt man sich als Urlauber immer ein wenig an das niederländische Amsterdam erinnert. Und genau von dieser Stadt ließ sich Peter der Große schließlich auch inspirieren... Und immer wieder taucht auch die Erinnerung an das italienische Venedig in Besuchern der Stadt auf. Nicht umsonst haben schon viele St. Petersburg als das "Venedig des Nordens" tituliert.

Die Newa-Brücken sind in den "Weißen Nächten" beliebter Treffpunkt der Jugend St. Petersburgs. Hier wird fröhlich gefeiert und der Mittsommernacht Russlands und ihrem Zauber gehuldigt. Oft finden sich Musiker dort ein, die sowohl moderne Klänge als auch typisch russische Musik zum Besten geben.

Zwischen den Brücken befinden sich die Prospekte. Nein - keine Werbung, sondern breite Boulevards, auf denen Einheimische und Besucher der Stadt gleichermaßen flanieren. Dort befinden sich auch sehr gute Cafés, welche wiederum in den "Weißen Nächten" besonders gut bevölkert sind. Zugegebenermaßen ist der Sommer wirklich die beste Reisezeit für St. Petersburg.

Keinesfalls verpassen sollte man in St. Petersburg den Winterpalast. Zarin Elisabeth, die Tochter Zar Peter des Großen, ließ diesen Prachtbau im italienischen Stil errichten. Sogar der Deutsche Baumeister des Klassizismus, Leo von Klenze, wirkte daran mit. Heute ist er das Wahrzeichen der Stadt und verfügt insgesamt über 1057 Zimmer. Auch zahllose Katzen haben sich im Palast angesiedelt. Sie gehören heute ebenso dazu wie die Kunstwerke der bedeutendsten Künstler.

Zarin Katharina der Großen ist es zu verdanken, dass im Winterpalais eine der großartigsten Kunstsammlungen der Welt entstand: die Eremitage. Hier befinden sich solch beeindruckende Meisterstücke wie die "Heilige Familie" des italienischen Renaissance-Malers Raffael.

Auch die Sommerresidenz Peters des Großen, der Peterhof, ist einen Besuch wert. Der Palast wurde in den Wirren des Zweiten Weltkriegs zerstört, doch in den 50er Jahren des vergangenen Jahrhunderts wieder aufgebaut. Besonders wissen die beeindruckenden Wasserspiele zu begeistern. Das ganze Ambiente des Hofes erinnert wahrlich an mitteleuropäische Prachtbauten.

Doch auch Sakralbauten kommen in der russischen Stadt sicherlich nicht zu kurz. Kein Wunder, denn der russisch-orthodoxe Glauben ist bei der Bevölkerung meist tief verwurzelt.

Die Skyline von St. Petersburg überragt die Isaak-Kathedrale. Genauer gesagt ist es die bronzene Kuppel des Bauwerks. Dank ihr wirkt St. Petersburg in gewisser Weise wie eine barocke italienische Stadt.
Doch auch die Peter-und-Paul Kathedrale sowie die Auferstehungskirche sind absolut beeindruckend.
Letztere erinnert auch an die Basilius-Kathedrale im Moskauer Kreml. Reich verziert sind die vielen kleinen Türme der Kirche im typisch russischen Stil. Die kleinen Kuppeln wirken wie aus buntem Zuckerguss geformt.