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Das riesige Russland ist mit
einer Fläche von über 17 Millionen Quadratkilometern
das größte Land der Erde und verfügt
über eine schier unvorstellbare Menge an Bodenschätzen.
Daher verwundert es nicht, dass auch hinsichtlich des Erdgases in Russland
bzw. in und um St. Petersburg nur mit Superlativen gehandelt wird. Fast
ein Drittel der globalen Erdgasvorkommen lagern in Russland. "Gasprom",
hervorgegangen aus dem einstigen Staatskonzern, ist inzwischen der
größte Gasmonopolist weltweit und verfügt
über das größte Pipelinenetzt der Welt.
Viele Länder hängen von den Erdgaslieferungen aus Russland ab.
Gasprom will zum Jahr 2020 die Förderung von Erdgas weiter ausbauen und dazu neue Lagerstätten in weit entfernten Regionen sowie mit denkbar ungünstigsten Witterungsbedingungen erschließen. Im Gespräch sind dabei solche Gebiete wie die Halbinsel Jamal, der Festlandsockel der Barentssee, Ostsibirien sowie der Ferne Osten.
Die bislang größte Lagerstätte von russischem Erdgas liegt bei Urengoi in Westsibirien und ist zugleich einer der größten zusammenhängenden Lagerstätten weltweit. Trotzdem das Thermometer in diesem Gebiet kaum über den Gefrierpunkt steigt und Temperaturen bis zu Minus 60°C erreicht werden, wird hier seit 30 Jahren Erdgas gefördert. Entdeckt wurde die Lagerstätte schon in den 1960er Jahren, ab 1977 nahm man die systematische Erschließung und Förderung in Angriff und seit 1984 beliefert Urengoi ganz Westeuropa.
Das Gasfeld von Urengoi wird mit einer Länge von 200 km und einer Breite von 30 bis 60 km angegeben. Es besteht aus verschiedenen gaslagernden Schichten, die durch eine Deckschicht voneinander getrennt sind. Bisher wurde nur aus den obersten Schichten Gas gefördert, die aber immer weniger Ausbeute bringen. Deshalb soll auch aus tieferen Schichten, der sogenannten Achimov-Formation gefördert werden. Eine entsprechende Produktion wurde im November 2008 offiziell gestartet. Immerhin werden die gewinnbaren Vorräte des gesamten Feldes auf sieben Billionen Kubikmeter geschätzt. Dennoch sollte auf einen Gasanbietervergleich nicht vergessen werden, da dadurch Kosten eingespart werden können.
Nicht ganz soviel, mit 600 Milliarden Kubikmetern aber immerhin das Dreifache der Gasmenge der Achimov-Formation, hat ein weiteres großes westsibirisches Fördergebiet aufzuweisen. Mit diesen Vorräten der Region Juschno Russkoje könnte der Import Deutschlands aus Russland für 15 Jahre gedeckt werden.
Ebenso wie in Urengoi ist das Förderprojekt auf mehrere Jahrzehnte angelegt und soll mindestens bis 2040 arbeiten. Das Erdgasfeld, das schon 1969 entdeckt wurde, erstreckt sich über ein Areal von 900 Quadratkilometern. Bislang werden 25 Milliarden Kubikmeter Gas pro Jahr gefördert.
Viele Länder hängen von den Erdgaslieferungen aus Russland ab.
Gasprom will zum Jahr 2020 die Förderung von Erdgas weiter ausbauen und dazu neue Lagerstätten in weit entfernten Regionen sowie mit denkbar ungünstigsten Witterungsbedingungen erschließen. Im Gespräch sind dabei solche Gebiete wie die Halbinsel Jamal, der Festlandsockel der Barentssee, Ostsibirien sowie der Ferne Osten.
Die bislang größte Lagerstätte von russischem Erdgas liegt bei Urengoi in Westsibirien und ist zugleich einer der größten zusammenhängenden Lagerstätten weltweit. Trotzdem das Thermometer in diesem Gebiet kaum über den Gefrierpunkt steigt und Temperaturen bis zu Minus 60°C erreicht werden, wird hier seit 30 Jahren Erdgas gefördert. Entdeckt wurde die Lagerstätte schon in den 1960er Jahren, ab 1977 nahm man die systematische Erschließung und Förderung in Angriff und seit 1984 beliefert Urengoi ganz Westeuropa.
Das Gasfeld von Urengoi wird mit einer Länge von 200 km und einer Breite von 30 bis 60 km angegeben. Es besteht aus verschiedenen gaslagernden Schichten, die durch eine Deckschicht voneinander getrennt sind. Bisher wurde nur aus den obersten Schichten Gas gefördert, die aber immer weniger Ausbeute bringen. Deshalb soll auch aus tieferen Schichten, der sogenannten Achimov-Formation gefördert werden. Eine entsprechende Produktion wurde im November 2008 offiziell gestartet. Immerhin werden die gewinnbaren Vorräte des gesamten Feldes auf sieben Billionen Kubikmeter geschätzt. Dennoch sollte auf einen Gasanbietervergleich nicht vergessen werden, da dadurch Kosten eingespart werden können.
Nicht ganz soviel, mit 600 Milliarden Kubikmetern aber immerhin das Dreifache der Gasmenge der Achimov-Formation, hat ein weiteres großes westsibirisches Fördergebiet aufzuweisen. Mit diesen Vorräten der Region Juschno Russkoje könnte der Import Deutschlands aus Russland für 15 Jahre gedeckt werden.
Ebenso wie in Urengoi ist das Förderprojekt auf mehrere Jahrzehnte angelegt und soll mindestens bis 2040 arbeiten. Das Erdgasfeld, das schon 1969 entdeckt wurde, erstreckt sich über ein Areal von 900 Quadratkilometern. Bislang werden 25 Milliarden Kubikmeter Gas pro Jahr gefördert.