geschichte von St. Petersburg
Alles begann im
Jahre 1703, als in Zar Peter dem Großen die Idee geboren
wurde, dass man das Sumpfland an der Mündung der Newa in die
Ostsee doch trocken legen könnte. Dort sah Peter der
Große nämlich den idealen Ort, um einen reichen
Handel mit Westeuropa zu begründen. Der Zugang zur Ostsee sei
für das Russische Reich unbedingt notwendig, war die Meinung
Peters. Zunächst erschien die Lage alles andere als ideal.
Das Land war so flach, dass es immer wieder überflutet wurde. Außerdem lagerte überall Schlick, der zunächst trocken gelegt werden musste. Doch Peter wusste, dass genau dort der perfekte Punkt war, um eine Stadt zu gründen, die alle anderen in Europa in den Schatten stellen sollte. Auf der einen Seite gelang die Anbindung an die Ostsee auf der anderen konnte ein Kanal ins Innere Russlands führen und die Handelsgüter so auch nach Moskau, die russische Hauptstadt, und noch weiter ins Landesinnere schaffen.
Peter der Große sparte nicht an Kosten und Mühen, um diese Stadt zu etwas ganz Besonderem zu machen. Zum Beispiel wurden Architekten aus allen Ecken Europas verpflichtet. Peter der Große hatte selbst in den Niederlanden "incognito" eine Bildungsreise gemacht. Er wusste, wie die Kunst und Architektur Westeuropas aussah und genau diese sollte sich in St. Petersburgs Stadtbild widerspiegeln.
Neben den hochklassigen Architekten trugen allerdings vor allen Dingen zahllose Zwangsarbeiter aus allen Teilen Russlands dazu bei, dass das Unternehmen Peters des Großen gelingen sollte.
Im Jahre 1710 wurde St. Petersburg Hauptstadt des Russischen Reiches. Das Ziel von Zar Peter dem Großen war erreicht.
Nach dem Tod Peters des Großen verlagerte sich der Mittelpunkt des Russlands wieder zurück nach Moskau, welches erneut Hauptstadt wurde. Doch auch St. Petersburg kam im 18. und 19. Jahrhundert erneut zu diesen Ehren. Besonders ist aus diesen Jahrhunderten auch noch die Entwicklung der Stadt unter Zarin Katharina der Großen hervorzuheben. Denn sie holte zahllose Künstler nach St. Petersburg und die Eremitage entwickelte sich zu einer Kunststätte ersten Ranges.
Mit der ersten russischen Ballettschule, der Akademie der Künste sowie Mariinski Theater war St. Petersburg schon bald zumindest die kulturelle Hauptstadt Russlands. An diesem Ruf sollte auch über die Jahrhunderte hinweg nie mehr gezweifelt werden.
Doch immer wieder sollte St. Petersburg auch von Aufständen erschüttert werden. Beispielsweise läutete der dortige Blutsonntag die Russische Revolution von 1905 ein. Und schließlich war da auch noch die Revolution des Jahres 1917. Sie war die schlimmste aller Revolutionen in Russland und führte zur Absetzung und Ermordung des Zaren und seiner Familie. In St. Petersburg wurde der erste Schuss vom Kriegsschiff "Aurora" abgefeuert, welches den Krieg eröffnete.
Im Zweiten Weltkrieg machte St. Petersburg, oder Leningrad - wie die Stadt damals hieß -, noch einmal von sich reden. Damals hatten die Deutschen die Stadt besetzt, was zu einer Blockade von 900 Tagen führte.
Das Land war so flach, dass es immer wieder überflutet wurde. Außerdem lagerte überall Schlick, der zunächst trocken gelegt werden musste. Doch Peter wusste, dass genau dort der perfekte Punkt war, um eine Stadt zu gründen, die alle anderen in Europa in den Schatten stellen sollte. Auf der einen Seite gelang die Anbindung an die Ostsee auf der anderen konnte ein Kanal ins Innere Russlands führen und die Handelsgüter so auch nach Moskau, die russische Hauptstadt, und noch weiter ins Landesinnere schaffen.
Peter der Große sparte nicht an Kosten und Mühen, um diese Stadt zu etwas ganz Besonderem zu machen. Zum Beispiel wurden Architekten aus allen Ecken Europas verpflichtet. Peter der Große hatte selbst in den Niederlanden "incognito" eine Bildungsreise gemacht. Er wusste, wie die Kunst und Architektur Westeuropas aussah und genau diese sollte sich in St. Petersburgs Stadtbild widerspiegeln.
Neben den hochklassigen Architekten trugen allerdings vor allen Dingen zahllose Zwangsarbeiter aus allen Teilen Russlands dazu bei, dass das Unternehmen Peters des Großen gelingen sollte.
Im Jahre 1710 wurde St. Petersburg Hauptstadt des Russischen Reiches. Das Ziel von Zar Peter dem Großen war erreicht.
Nach dem Tod Peters des Großen verlagerte sich der Mittelpunkt des Russlands wieder zurück nach Moskau, welches erneut Hauptstadt wurde. Doch auch St. Petersburg kam im 18. und 19. Jahrhundert erneut zu diesen Ehren. Besonders ist aus diesen Jahrhunderten auch noch die Entwicklung der Stadt unter Zarin Katharina der Großen hervorzuheben. Denn sie holte zahllose Künstler nach St. Petersburg und die Eremitage entwickelte sich zu einer Kunststätte ersten Ranges.
Mit der ersten russischen Ballettschule, der Akademie der Künste sowie Mariinski Theater war St. Petersburg schon bald zumindest die kulturelle Hauptstadt Russlands. An diesem Ruf sollte auch über die Jahrhunderte hinweg nie mehr gezweifelt werden.
Doch immer wieder sollte St. Petersburg auch von Aufständen erschüttert werden. Beispielsweise läutete der dortige Blutsonntag die Russische Revolution von 1905 ein. Und schließlich war da auch noch die Revolution des Jahres 1917. Sie war die schlimmste aller Revolutionen in Russland und führte zur Absetzung und Ermordung des Zaren und seiner Familie. In St. Petersburg wurde der erste Schuss vom Kriegsschiff "Aurora" abgefeuert, welches den Krieg eröffnete.
Im Zweiten Weltkrieg machte St. Petersburg, oder Leningrad - wie die Stadt damals hieß -, noch einmal von sich reden. Damals hatten die Deutschen die Stadt besetzt, was zu einer Blockade von 900 Tagen führte.